Erlös für Menschen in Flüchtlingslagern Näh-Aktion „Maske mit Herz“ Münster-Sprakel – Der Erlös der Aktion „Maske mit Herz“ der Sprakeler Zahnärztin Tannaz Westerberg soll der Unterstützung von Menschen in den Flüchtlingslagern

Eine Masken-Aktion zur Unterstützung von Menschen in den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln sowie zur Beschaffung von Schutzausrüstung, Bettlaken und Trinkwasser für Krankenhäuser in Shiraz (Iran) hat Dr. Tannaz Westerberg (Mitte) ins Leben gerufen. Unterstützt wird sie dabei auch von Barbara Wehmeyer (l.) und Kerstin Witt. Foto: privat

Münster-Sprakel – Der Erlös der Aktion „Maske mit Herz“ der Sprakeler Zahnärztin Tannaz Westerberg soll der Unterstützung von Menschen in den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln Lesbos, Samos und Chios zugute kommen. Fast 8000 Euro konnte sie schon sammeln. Von Katrin Jünemann

Fast 8000 Euro hat Dr. Tannaz Westerberg durch ihre Aktion „Maske mit Herz“ schon zusammen: Sie sollen eingesetzt werden zur Unterstützung von Menschen in den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln Lesbos, Samos und Chios sowie zur Beschaffung von Schutzausrüstung, Bettlaken und Trinkwasser für die Krankenhäuser in Shiraz (Iran).
Die Sprakeler Zahnärztin hat die Aktion schnell auf eine breite Basis gestellt und wird inzwischen von 16 Helfern in Münster unterstützt. „Das Projekt beflügelt viele“, freut sie sich.
1985 selbst geflüchtet
Die Situation der Flüchtlinge lasse sienicht los, sagt sie. Ihre Familie flüchtete 1985 mit beiden Töchtern aus dem Iran nach Deutschland. Tannaz war damals neun Jahre alt. 1997 kam sie zum Studium nach Münster, lernte ihren Mann kennen und lebt seit 2007 in Sprakel.
Sie hatte in der Corona-Krise, weil der Kontakt zu den Enkelkindern fehlte, zunächst mit ihrer Mutter angefangen, Masken für die Flüchtlinge auf Lesbos zu nähen, berichtet Tannaz Westerberg. Beim Nähen hatten Mutter und Tochter Zeit für- und miteinander. Als die ersten 250 Masken fertig waren und mit zwei Kartons mit Schmerzmitteln unterwegs waren, kam die Maskenpflicht für Münster. Westerberg: „Da haben wir gesagt: Wir nähen weiter.“
Bereits voriges Jahr war die Zahnärztin im Juli wie berichtet eine Woche mit ihrem Praxisteam auf Lesbos, um bei der Health-Point-Foundation Flüchtlinge zahnmedizinisch zu behandeln. Sie hatte dort zudem einen Hilfstransport mit 33 Paletten mit Hilfsgütern wie Kleidung, Schuhen, Spielsachen, Hygiene-Artikel und Schulmaterialien zur Hilfsorganisation „Refugees4Refugees“ gebracht.
Auch die Söhne helfen mit
Bei der aktuellen Masken-Näh-Aktion werde sie zum Beispiel auch von zwei Flüchtlingsfamilien unterstützt. Viele machen mit. „Auch die Nachbarn bieten Hilfe an.“ Auch Westerbergs große Söhne machten mit: „Sie schneiden die Bänder für die Masken.“ Inzwischen nähe auch das Team der Praxis ihres Mannes in Ibbenbüren Masken.
Die Masken werden gegen eine Spende von zehn Euro abgegeben. Die Zahnärztin hat zwei Freundinnen mit im Boot, in deren Geschäften im Kreuzviertel die Masken erhältlich sind: Barbara Wehmeyer (Frau Schuh)und Kerstin Witt (Witt & So). Die Masken sind auch in der Zahnarzt-Praxis, Sprakeler Straße 88 a, erhältlich. Bei beiden Projekten gebe es direkte Kontakte vor Ort, sodass die Spenden zu 100 Prozent den Menschen dort zugutekämen.

Jugendstiftung Wohn + Stadtbau fördert „Interkulturelle Reise durch Münster“

Im Bild v.l.: Dr. Sabine Wolf (stellv.Vorstandsvorsitzende), Dr. Tannaz Westerberg (Vorstandsvorsitzende), Stephan Degen (Kuratoriumsmitglied)
Foto: MünsterView / Heiner Witte

Die Jugendstiftung Wohn + Stadtbau fördert mit einer Spende in Höhe von 3.000 Euro die interkulturelle Arbeit des Vereins NIMA’s e.V.. Die Spende fließt in das Projekt „Inter-kulturelle Reise durch Münster“, in dem sich Jugendliche im Klassenverband mit ver-schiedenen Kulturen, Religionen und Gebräuchen auseinanderzusetzen und lernen, die-se zu akzeptieren. Das Projekt richtet sich an alle Klassen mit Kindern und Jugendlichen, die einen Migrations-und Fluchthintergrund haben.

Die Kinder entdecken gemeinsam ihre neue Heimatstadt Münster, deren Geschichte und Topographie. Zum Programm gehören auch der Besuch von Kinderkonzerten und Muse-en. Die Ziele und Werte werden vorher vom Verein NIMA´s zusammen mit dem Lehrer-kollegium der jeweiligen Schulen erarbeitet.
NIMA`s e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Ausbildungsförderung. Er unterstützt vor allem Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien, aus Familien mit Migrationshintergrund sowie aus Flüchtlingsfamilien bei der schulischen und beruflichen Ausbildung.

Der Schwerpunkt „Ausbildungsförderung“ des Vereins deckt sich mit den Zielen der Ju-gendstiftung Wohn + Stadtbau, die alleine in diesem Jahr elf weitere Projekte für Kinder und Jugendliche unterstützt. Ihre Aktivitäten finanziert die Jugendstiftung allein aus Kapi-talerträgen und Spenden. Weitere Informationen unter www.jugendstiftung-wohnstadtbau.de.

Westfälische Nachrichten vom 03.10.2017

Flüchtlingskinder lernen Münster kennen

Ein schöner Beitrag der  WDR Lokalzeit Münsterland über unser Projekt „Interkulturelle Reise durch Münster“!
Aktuell nehmen 40 Klassen mit über 700 Kinder und Jugendliche mit Flucht- und Migrationshintergrund an dem Projekt teil. Durch den Besuch fünf verschiedener Kulturstätten haben die Kinder die Möglichkeit die Stadt Münster, in der sie seit einiger Zeit leben, zu erkunden und kennenzulernen. Dabei lernen sie etwas über Kultur und Geschichte des Münsterlandes.

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-muensterland/video-fluechtlingskinder-lernen-muenster-kennen-100.html

Reise durch Kulturen und Religionen

Interkulturelle Reise durch Münster, Internationale Willkommensklasse der Matthias-Claudius-Schule in MS-Handorf

Interkulturelle Reise durch Münster, Internationale Willkommensklasse der Matthias-Claudius-Schule in MS-Handorf

Projekt des Verein „Nima´s“ bringt Flüchtlingskindern die Stet Münster näher

Münster- Für viele Flüchtlingskinder ist Münster im vergangenen Jahr zur neuen Heimat geworden. Die Kultur ist ihnen noch fremd, der Verein „Nima‘s“ versucht das zu ändern. Aber wie bringt man den Kindern Kiepenkerl und Dom näher?

Regen plätscherte am Mittwoch ohne Unterlass auf das Kopfsteinpflaster vor der Lambertikirche. Doch das trübte die Laune der Mädchen und Jungen der Willkommensklasse der Matthias-Claudius-Schule in Handorf nicht. Sie machten sich auf zu ihrer ersten Etappe einer „Interkulturellen Reise durch Münster“.  Weiterlesen

So macht das Deutschlernen Spaß

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„Nima`s“ spendet Lehrmittel

Münster- Handorf-33 Kinder lernen an der Matthias-Claudius-Schule „Deutsch als Zweitsprache“. Dank einer großzügigen Sachspende gibt es dafür das neueste  Lernmaterial.

33 Kinder besuchen in diesem Schuljahr den DAZ- Unterricht an der Matthias-Claudius Schule in Münster Handorf. Die Sechs bis Zehn Jährigen Kinder kommen aus Syrien, Afghanistan, Iran, Irak und Serbien. Weiterlesen

FREUDE ÜBER STIFTE UND MALKÄSTEN

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Inner Wheel Club Münster und Verein „Nima´s“ helfen Flüchtlingskindern

FREUDE ÜBER STIFTE UND MALKÄSTEN

Münster-Amelsbüren- Reges Treiben in der Davertschule. Während die Mütter die Kinderkleiderbörse am Samstag vorbereiten, herrscht in der oberen Etage neugierige Stille. Kinder des „Deutsch als Zweitsprache Unterrichts“ (DAZ) warten gespannt auf die kleinen Pakete, die Dr. Tannaz Westerberg vom Verein Nima´s mitgebracht hat. Sportbekleidung, Stifte, Malkästen und die begehrten Sprachpakete, die das Erlernen der deutschen Sprache erfahrbarer machen, dies alles beinhalten die Spenden, die Westerberg von dem Inner Wheel Club Münster erhalten hatte. Weiterlesen

Interkulturelle Reise durch Münster

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Tannaz Westerberg (vorne l.) und Sabine Wolf (vorne r.) vom Nima´s Verein sowie Vertreter der teilnehmenden Schulen und Institutionen zogen eine positive Bilanz des Projekts „Interkulturelle Reise durch Münster“.

Sprakler Verein Nima´s zeigt Flüchtlingskindern die Stadt

Münster-Sprakel. Fremd im neuen Land? Das will der Verein „Nima´s“ verhindern. Weiterlesen

Spenden vom Verein Nima´s

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Eine großzügige Spende überreichte Dr. Tannaz Westerberg(l.) vom Verein Nima´s der kommissarischen Leiterin der Marienschule in Hiltrup-Ost, Melle Ludwig. Gedacht ist die schulische Grundausstattung für die Flüchtlingskinder. Weiterlesen

Kulturangebote für Schulen mit Willkommensklassen

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Verein Nima´s und das Junge Theater kooperieren

Münster-Kinderhaus/Sprakel. Die „Klasse International“ der Waldschule Kinderhaus hat eine Vorstellung des preisgekrönten Stücks „Das unsichtbare Haus“ des Jungen Theaters Münster besucht. Im Kontext der vom Verein Nima´s initiierten „Interkulturellen Reise“ besuchten 19 Schüler zwischen elf und 15 die Inszenierung im Kleinen Haus. Weiterlesen

Konzerterlös für Flüchtlingsarbeit

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Das Konzert „Rock for Refugees“ war ein voller Erfolg- insgesamt 2000 Euro konnten gespendet werden. Der Betrag kam zwei lokalen Initiativen zugute- den Vereinen Nimas und Welcome Münster. Sie erhielten jeweils 1000 Euro für ihre Arbeit zur Integration von Flüchtlingen. Es freuen sich darüber (v.l.): Lukas Mecking und Farah El Idrissi von Welvome Münster e.V., John Daly (Organisator Rock For Refugees) und Tannaz Westerberg von Nima´s e.V.